Die griechisch-katholische Holzkirche des hl. Johannes der Täufer, 1750, NKP
Die griechisch-katholische Holzkirche in Kalna Roztoka wurde am Ende des 18. Jahrhunderts, im Jahre 1750 gebaut. Sie ist dem hl. Johannes der Täufer geweiht. Die Holzkirche ist in der Gegenwart "im Pelz", was bedeutet, dass sie geputzt und mit Kalk angeweisst ist, was gegen der Wettermissgunst die Kirche schützen soll.
Trotz dem Eindruck, dass dank dem Mauerputz es sich um ein einheitliches Mauergebäude handelt, ist es ein dreiräumiges, dreiteiliges Bauwerk mit einem Turm und zwei Kreuzen. Die Kirche hat eine klassische Blockhaus-; der Turm eine Säulenkonstruktion. Das ganze Kirchendach sowie alleiner Turm sind mit dem Brettdach gedeckt. Ein Dreiarmkreuz ist auf dem Turmzwiebelchen sowie über dem Heiligtum eingesetzt. Der Eingang in den Vorraum ist aus der Westeseite.
Reichgeschnitzte Ikonostase teilt einzelne Kirchenteile ab. Sie hat fünfreihige Architektur, mit Ikonen, die auf fünf Etagen geplatzt sind. Die Ikonostase stammt aus 17. und 18. Jahrhundert. Die erste Hauptreihe ist aus der Ikone des hl. Nikolaus, Gottemutter Hodigitrie, Christus Pantokrator und der Ikone des hl. Johannes der Täufer gebildet, der der Patron der Kirche ist. Die Diakonentüre sind ohne Türflügel. Die doppelflügige Königstür sind mit sechs Medaillons eingesetzt - unten vier Evangelisten und oben zwei Verkündigungszenen. Die nächste zweite Reihe ist die Festtagsreihe, wo sich in der Mitte die Ikone des Letzten Abendmahles mit zwölf Apostel befindet. Die dritte Apostelreihe beinhaltet die Ikonen der Apostel, in welchen Mitte die Ikone von Christus der Erzpriester mit Gottesmutter und hl. Johannes ist. Die vierte Prophetenreihe zählt sechs Medaillons mit Paargestalten. Die Ikonostasenspitze fehlt. Die fünfte Reihe, d. h. Ikonen unter der Hauptreihe sind folgende: Christus erschien dem hl. Bischof Nikolaus, hl. Petrus und Paulus, hl. Petrus und Paulus.
Die Kirche wurde im Jahre 1839 ersten Mal renoviert.
Neben der Kirche befindet sich der Holzglockenturm, in welchem zwei Glocken hängen, davon eine aus dem Jahr 1908 und andere aus dem Jahr 1933. Das Glockenturmobjekt ruht auf einem niedere Steinfundament mit einer ganz einfachen Konstruktion. Die Turmspitze ist mit Schindel bedeckt und mit einem Dreiarmkreuz geschossen.
Die Glockenturmrestauration wurde in Jahren 1988 - 1989 durchgeführt. Die letzte komplette Restauration der Kirche sowie des Glockenturms fand in Jahren 2002 - 2004 statt.
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