Die griechisch-katholische Holzkirche des Schutzes der Gottesmutter, 1764, NKP
Die Fillialkirche in Korejovce, im Svidnik Bezirk, wurde im
Jahre 1764 gebaut. Sie ist dem Schutz der Allheiligen Gottesmutter geweiht. Das
Dorf wurde zusammen mit der Kirche während des Zweiten Weltkriegs im Jahre 1944
sehr beschädigt – besonders das Dach, das bei der Explosion ist gebrochen und
gefallen. Auch die Königstür wurde durch den Ausbruch geschädigt. Anschliessen,
nach dem Kriegsende, wurde die Kirche im Jahre 1947 repariert.
In Bezug auf die Bauweise handelt es sich um eine
dreiteilige, dreiräumige und dreitürmige Kirche mit drei Kreuzen. Sie ist auf
einem Steinfundament aufgebaut, das nordwärts ansteigend ist. Es handelt sich
um eine klassische Blockhauskirchenkonstruktion. Der Turm hat eine
Säulenkonstruktion. Über jeder der drei Zwiebelchen des Turmes ist ein geschmücktes
Dreiarmkreuz eingepasst. Das Dach ist mit den handgestibitzten Brettdach
bedeckt. An der westlichen Seite der Kirche befindet sich der Eingang in den
Vorraum.
Die Ikonostase hat einen untypischen vierreihigen Aufbau,
wobei die Ikonen auf vier Etagen angebracht sind. Wahrscheinlich kommt sie aus
der ursprünglichen Holzkirche in Krajna Bystra her, die nicht mehr existiert. Die
Ikonen in der zweiten Reihe – Festtagsreihe und der dritten - Apostelreihe stammen
aus dem 18. Jahrhundert. Sie sollen aus der ehemaligen Holzkirche in Krajna
Bystra kommen. Die erste Reihe ist sehr eng, deshalb ist die erste Ikone des
hl. Erzengel Michael genauso schräg wie die dritte Ikone des hl. Onufrius
gestellt, die hier gar nicht hingehört. Die zweite Ikone in der Hauptreihe ist
die Ikone der Gottesmutter Hodigitria, die Ikone Christus Pantokrator befindet
sich hier nicht, weil sie inmitten der dritten Apostelreihe eingefügt ist. Die
Diakonstüren sind ohne Türflügel. Die Königstür ist zweiflüglig, die mit sechs
Medaillons (vier Evangelisten und die Verkündigung) ausgeschmückt ist. Über der
Hauptreihe befindet sich die dritte - Apostelreihe. Die zweite - Festtagsreihe
ist an den Nord- und Südwänden aufgeteilt. Es gibt da auch die fünfte
Ikonenreihe, nämlich die Ikone Mandylion, die Ikone des Schutzes der Allheiligen
Gottesmutter, die als vierte in der Hauptreihe sein sollte und die Ikone eines
liegenden Heiligen mit Bestien. In den Jahren 1999 - 2002 wurde die gesamte Ikonostase restauriert.
An der Südseite der Kirche ist auf einem Fundment ein
selbständiger Holzglockenturm gebaut. Er hat ein Pyramidalbretterdach. Es gibt
ein einfaches Dreiarmkreuz auf dem Turm. Es befinden sich drei Glocken im
Glockenturm und zwar aus dem Jahre 1769, 1771 und 1996. Die letzte Glocke
wurde neu abgegossen statt der ursprünglichen Glocke aus dem Jahr 1835, die
geschädigt (durchgeschossen) und ihren Klang deswegen verloren wurde. Die
Restaurierung der Kirche sowie des Glockenturmes wurde im Jahre 2000 beendet.
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