Die griechisch-katholische Holzkirche des hl. Erzengel Michael, 1718, NKP
Gegenwärtige Holzkirche wurde im Jahre 1718 wahrscheinlich auf dem Platz der ehemalichen älteren Kirche gebaut. Seine Patrozinium ist dem hl. Erzengel Michael geweith. Während des Zweiten Weltkriegs im Jahre 1944 wurde die Kirche beträchtlich geschädigt.
Die architektonische Kirchengestaltung macht ein Eindruck der Kirchenwuchtigkeit. Aus der Bauweise handelt es sich um ein Blockhausgebäude, das auf einem niedrigeren Steinfundament gebaut ist. Die Kirche ist dreiteilig, dreiräumig, zweitürmig mit eingesetzten zwei Kreuzen. Der Hauptturm hat eine Säulenkonstruktion. Das Turm- und hinteren Türmchendach ist mit Brettdach gedeckt. Kleinere Zwiebelchen befinden sich auf dem Dach zusammen mit den einfachen Dreiarmzierkreuzen. Im Turm hängen drei Glocken, davon eine aus dem Anfang des 19. Jahrhundert, aus dem Jahre 1811. Der Hauptturm in den Vorraum ist aus der Westseite.
Die reichgeschnittene Ikonostase herrscht dem Kircheninnenausstattung, die fünfreihige Architektur sowie fünf Etagen hat. Sie kommt aus dem 18. Jahrhundert, manche Ikonen aus dem 16. und 17. Jahrhundert her. Die Hauptreihe enthält die Ikonen des hl. Bischofs Nikolaus, Gottesmutter Hodigitrie, Christus Pantokrator und die Ikone des hl. Erzengel Michael. In der Mitte der Hauptreihe befinden sich die doppelflügige Königstür, wo untypisch zusammen zwölf Medaillons des Jesse Stammbaumes - Stammbaum Christi, gebildet sind. Die Kirche ist interessant durch ihre bemahlte Gewände mit Ikonen des hl. Basilius der Grösse und des hl. Johannes Chryzostomos. Statt der Diakonentüre gibt es eigentlich nur die Löcher, ohne Türflügel. Über der Königstür in der Mitte der Festtagsreihe befindet sich die Ikone des Letzten Abendmahls zusammen mit zwölf Aposteln. Die zweite Reihe zählt zwölf Ikonen der einzelnen Festtagen. Die dritte Apostelreihe ist mit der Ikone von Christus der Erzpriester mit Gottesmutter und dem hl. Johannes der Täufer an der Seite geteilt. Die vierte Reihe besteht aus den Prophetenmedaillons. Die Ikonostase ist wegen dem Platzmangel weder mit der Ikone der Kreuzigung noch mit dem Kreuz beendet. Die fünfte Reihe bilden die Ikonen des Schutztes der Allheiligen Gottesmutter, Menschwerdung Gottes, hl. Petrus und Paulus, hl. Bischof Nikolaus, der den drei Fürsten erschien. Die Ikonostase wurde im Jahre 1988 restauriert und im Jahre 1991 wieder in der Kiche eingepasst.
An den Seitenwänder des Kirchenschiffs befinden sich einigen wertvollen Ikonen - die Ikone des hl. Erzengel Michael sowie die Ikone der Gottesmutter Hodigitrie mit dem Lebenszenenrand. Sie stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und gehörten offensichtlich zum Schmuck der älteren Kirche. Auch Mandylion am Parapett kommt aus diesem Zeit her.
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