Holzkirchen

08. Miroľa

Die griechisch-katholische Holzkirche des Schutzes der Gottesmutter, 1770, NKP

    Die Holzkirche in Mirola wurde auf einer dominanten Ebene im Jahre 1770 aufgebaut. Sie wurde dem Schutz der Allheiligen Gottesmutter geweiht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, durch den sie ziemlich viel beschädigt war, wurde die Kirche in kurzer Zeit im Jahre 1945 repariert.
    Es geht um ein landesübliches, dreiteiliges, dreiräumiges und dreitürmiges Objekt mit drei Kreuzen. Ursprünglich war die ganze Kirchenanlage von einem Holzzaun mit einer Holztür umfriedet. Heute ist nur noch die Holztür geblieben.
    Die Kirche hat eine Blockhaus- und der Turm eine Säulenkonstruktion. Das ganze Gebäude ruht auf einem niederen Fundament. Der Turm wächst aus dem Vorraum empor. Jeder Turm hat ein Pyramidaldach mit einem Plattzwiebelchen. Über seinem Dächlein ist ein anderes kleines Zwiebelchen und über ihm ein Dreiarmkreuz. Ursprünglich befanden sich, wie heute noch immer sind, drei Glocken im Glockenturm. Der Eingang in die Kirche geht durch den Vorraum aus der Westseite.
    Die Ikonostase in der Kirche sticht durch ihre Farbenfülle heraus. Sie hat einen vierreihigen Aufbau mit Ikonen in vier Etagen. Die Haupt- und die Festtagsreihe stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die Apostel- und Prophetenreihe sogar aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Die Diakonentüren sind ohne Türflügel. Die Königstür hat auf beiden Flügeln sechs Medaillons - vier mit Evangelisten und oben zwei Medaillons des Festes Verkündigung des Herrn. Die erste Hauptreihe enthält eine Ikone des Bischofs Nikolaus, Gottesmutter Hodigitria, Christus Pantokrator und eine Ikone des Festes Schutz der Allheiligen Gottesmutter (Pokrov). Die zweite - Festtagsreihe hat in ihre Mitte eine Ikone des Letzten Abendmahls. Die dritte, sogenannte Apostelreihe, trennt in der Mitte eine Ikone "Christus Hoherpriester". Die vierte - Prophetenreihe beinhaltet zwölf Medaillons in sechs Ansatzteilen. Die Oberseite schliesst eine Tabellenikone der Kreuzigung ein, wo sich unter dem Kreuz die Gottesmutter und der hl. Johannes der Evangelist befinden. Eine ältere Ikone der Einschläfung der Allheiligen Gottesmutter aus dem 17. Jahrhundert hängt im Kirchenschiff. Die ganze Ikonstase wurde in den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts restauriert.

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